Aller Anfang ist schwer (Teil 2)

Hallo Liebe Leser,

nach dem ersten Blog Eintrag ist es schon recht still geworden. Ich habe die bisherige Zeit dazu genutzt meine Fähigkeiten in der Fotografie und Photoshop zu verbessern, als auch alle möglichen Informationen zu sammeln die für eine Selbstständigkeit notwendig sind.

In zahlreichen Shootings mit verschiedenen Models, habe ich das Wissen und die Fertigkeiten gewonnen die man als gute Grundlage ansehen kann. Natürlich geht das Lernen immer weiter, aber mit dem Können von jetzt, denke ich, sollte es möglich sein ein wenig Geld zu generieren.

So habe ich mich entschlossen das Nebengewerbe anzumelden.

Dies war nach 10 min erledigt. Der nächste Schritt war der Weg zum Finanzamt, da hier noch eine entsprechende Steuernummer für das Gewerbe beantragt werden muss. Der Antrag ist allerdings wieder so gut zu verstehen, dass ein Gang zum Steuerberater sicher unumgänglich ist.

Als nächstes stehen jetzt die Anmeldungen für die Handwerkskammer und für die Berufsgenossenschaft an.

Sobald ich von denen etwas gehört habe erscheint hier der nächste Blog Eintrag.

Bei Anregungen und Wünschen zu Beiträgen, weiterführenden Infos oder passenden Links einfach hier einen Kommentar hinterlassen, oder über das Kontaktformular auf der Webseite eine Mail an uns schicken.

Ich wünsche noch einen schönen Tag und lasst es euch gut gehen.

Euer Jens

 

Aller Anfang ist schwer (Teil 1)

Start des Blogs

Willkommen auf dem Blog von JH Media Photo.

Worum geht es in diesem Blog?

Die Frage ist gut und soll nicht zu allzu leichtfertig beantwortet werden. In erster Linie geht es bei JH Media Photo ganz klar, wie der Name schon sagt, um Fotografie. Also um alles was Kameratechnik oder Bearbeitungen wie Photoshop oder ähnliches angeht.

Auch werde ich hier über Videografie schreiben, da auch das Produzieren von Videos, egal ob Imagevideos, Musikvideos oder Livemitschnitten, zu unserem Portfolio gehört.

Aber es geht um deutlich mehr. Ich möchte euch mitnehmen auf unsere Reise in das Thema Selbstständigkeit. Ich will euch Teilhaben lassen an unseren Erfolgen und Misserfolgen. An den Fehlern die wir begehen werden, oder vielleicht auch schon begangen haben. Vielleicht gibt es ja da draußen jemanden, der auch gern seinen Traum leben will, und im Moment aber noch Probleme damit hat, den Fuß auf die Erde zu bekommen, um endlich anzufangen.

Wenn ich dabei mit meinem Blog, und evtl. später auch mit einem Podcast helfen kann, dann freut es mich sehr.

Ich möchte Euch einladen, nicht nur teilnahmslos diesen Blog zu verfolgen, sondern Euch gerne über die Kommentarfunktion, oder per Mail an uns zu wenden, mit Anmerkungen, Tipps oder einfach nur positivem oder negativem Feedback.

Ich selbst bin sehr gespannt wohin die Reise geht, und wo wir wohl in zehn Jahren sein werden.

Aber jetzt umreiße ich mal kurz wer denn nun „WIR“ ist.

Also WIR sind Jens und Jannik Hegner. Vater und Sohn.

Zunächst ein wenig zu mir: Ich in Jens und 44 Jahre alt (Anfang 2016). Ich bin gelernter Zerspanungsmachaniker und staatl. gepr. Techniker. Ich habe an der Fräsmaschine begonnen und mich mit dem Laufe der Zeit zum Techniker weitergebildet. Ich steckte, und stecke auch noch immer, in einem „Hamsterrad“ (Ich übernehme jetzt mal diesen Ausdruck vom Hamsterrad-Rebellen Markus Cerenak, den ich hiermit herzlich Grüße, ich hoffe das ist ok 😉 ) aus Tätigkeiten die zwar meinen Lebensunterhalt sicherten, aber niemals zu der Sorte Tätigkeiten gehört haben, für die man mich Nachts hätte wecken können.

Oft hörte ich von anderen, dass sie die Firma als zweites zu Hause ansahen, oder sie sich ein Leben ohne Arbeit gar nicht vorstellen konnten. Selbst Sätze wie:“ Das macht hier alles keinen Spaß mehr“, konnte ich nicht nachvollziehen. Es hatte mir noch nie Spaß gemacht. Ich hatte niemals das Gefühl, gerne zur Arbeit zu gehen, geschweige denn, dass ich mich darauf gefreut hätte. Und mit steigendem Alter, wird einem immer mehr die Sinnlosigkeit seines Tuns bewusst. Diese unwiederbringlich vergeudete Lebenszeit.

Ich wurde nach meiner Technikerausbildung zum Programmierer befördert. Von nun an durfte ich am PC so tun, als würde ich real fräsen. Der einzige Vorteil war, dass man sich nicht die Hände schmutzig machte und deutlich mehr das Gehirn anstrengen musste als an der Maschine, wo es immer mal Leerlauf gab, in dem man mal abschalten konnte.

Aber Fräsen blieb Fräsen. Jahrelang, ach was, Jahrzehntelang suchte ich nach etwas, was mir besser gefallen würde. Aber man war so in dieser Stahlbearbeitung eingenordet, dass man gar nicht richtig über den Tellerrand schauen konnte.

Motorradfahren war eins der Dinge, für die man mich jederzeit wecken konnte. Aber wie sollte man mit Motorradfahren seinen Lebensunterhalt bestreiten wenn man nicht gerade Valentino Rossi hieß. Zudem war der Zug für eine Profi Rennfahrerkarriere schon lange abgefahren. Also indiskutabel. Also bis zur Rente HAMSTERRAD?

Auf gar keinen Fall. Undenkbar.

Zweite große Leidenschaft: Fotografie und Videofilme. Nun war ich kein Calvin Hollywood und kein Steven Spielberg. Und ich hörte schon die Stimmen im Kopf die mich für total verrückt erklärten.

Aber das war das was ich machen wollte. Aber wie? Darum dreht es sich jetzt in diesem Blog. Mit meiner Euphorie konnte ich dann auch meinen Sohn Jannik für die Fotografie begeistern. So sind wir jetzt eifrig dabei unsere Fähigkeiten zu verbessern um möglichst bis zum 03. Juli 2017 unser Unternehmen JH Media so aufgebaut zu haben, dass wir dann in die Selbstständigkeit starten können.

Dieser Blog wird von heute an, zunächst im 14-täglichen Rhythmus erscheinen, und zwar immer montags.

In der nächsten Episode erzähle ich Euch mehr über Jannik und lasse Ihn über seine Ambitionen schreiben.

 

Bis dahin verbleibe ich mit liebem Gruß

Jens Hegner

 

 

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